Wie Corona mein Leben als Sportlerin beeinflusst hat.

„Um meine sportliche Karriere mache ich mir schon Gedanken. Wenn ich nicht die Möglichkeit habe zu trainieren und Wettkämpfe zu bestreiten, damit ich meine Normen werfen kann, wird es immer schwieriger den nächsten Schritt zu gehen (also wirklich professionell Sport zu machen). Als Nachwuchskader-Athlet hat man nicht so viele Möglichkeiten Sponsoren anzuwerben. Wenn die Firmen Probleme durch die Pandemie bekommen, werden sie kein Geld mehr für den Sport übrighaben. Ich lebe für den Wettkampf, vom Gefühl etwas geschafft zu haben, von der Aussicht auf Erfolge, vom täglichen Training, vom Adrenalin. Das alles fällt erst einmal weg. Man hat sich dann natürlich nicht nur mit seiner sportlichen Zukunft auseinandergesetzt, sondern auch mit sich selbst persönlich. Ich habe gelernt mehr meinen eigenen Weg zu gehen und auf mich selbst zu hören und das hat dann natürlich auch meinen sportlichen Ehrgeiz beeinflusst.“